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11.2.2012 : 9:29 : +0100

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iX Magazin berichtet über Virtual Iron

In seiner Ausgabe 6/2008 berichtet das iX Magazin des Heise Verlags über Virtual Iron und stellt es Citrix XenServer gegenüber.

Virtual Iron

Der Autor stellt in seinem Artikel die beiden kommerziellen Produkte XenServer von Citrix und Virtual Iron vor. Wer den Artikel aufmerksam liest wird feststellen, dass Virtual Iron insbesondere im Bereich Installation und Wartung als klarer Sieger dieser Gegenüberstellung hervorgeht.

Im Gegensatz zu XenServer muss bei Virtual Iron nicht jeder Knoten einzeln installiert und auf aktuellem Stand gehalten werden. Die Konfiguration eines Management-Servers reicht vollkommen aus! Auch die bei XenServer vom Autor festgestellten Performanceprobleme im Bereich iSCSI sind bei Virtual Iron nicht zu beobachten.

Der gelungene Artikel stellt einige Punkte etwas missverständlich dar. Daher erlauben wir es uns, Sie hier mit weitergehenden Informationen zu versorgen.

Citrix XenServer unterstützt laut Artikel im Gegensatz zu Virtual Iron offiziell Debian Etch und Sarge als Gastsysteme. Seceidos betreut als Premier Partner von Virtual Iron viele zufriedene Kunden mit Debian Gastsystemen im Einsatz.

Der Artikel weist darüberhinaus korrekt darauf hin, dass Sie Virtual Iron Lizenzen in erster Linie durch die in Deutschland ansässigen Partner erhalten. Die dadurch verursachte Verzögerung von bis zu einer Woche können wir jedoch nicht nachvollziehen. Stellen Sie uns auf die Probe: Wenn Sie bei uns eine Virtual Iron Evaluierung anfragen, werden Sie innerhalb eines Werktages mit allem Nötigen versorgt. Und auf Wunsch begleiten wir Sie durch den gesamten Evaluierungsprozess inkl. ganzheitlicher Beratung insb. in Hinblick auf Sizing Ihrer Infrastruktur und aller Ihrer SAN-Fragen.

Laut Artikel unterstützt Virtual Iron iSCSI und FC-SANs nur, indem es auf den freigegebenen LUNs eigene LVM-Volumes anlegt. Dies ist korrekt sofern man den sogenannten virtual Storage von Virtual Iron verwendet. Selbstverständlich können Sie auch beliebige LUNs direkt an Ihre Gastsysteme weitergeben und von allen Fähigkeiten Ihres SANs profitieren.

Auch die Fähigkeit, den Gastsystemen Festplatten im laufenden Betrieb zuzuweisen, ist von Virtual Iron für eine der nächsten Versionen angekündigt.

Citrix XenServer unterstützt ab Version 4.1 auch Fibre Channel, jedoch erfolgt die Konfiguration ausschließlich über die Kommandozeile. Virtual Iron bietet ihnen seit langem eine vollständige GUI für Fibre Channel und iSCSI Speicher.

Der Autor kommt in seinem Fazit zu dem Schluss, dass ein Vorteil von XenServer die konsequente Auslegung auf ein Client/Server Konzept sei und darüberhinaus die Xen API nahezu unbegrenztes Potential liefere. Da Virtual Iron ebenfalls vollständig über eine dokumentierte API steuerbar ist (auf die API mit 520 Klassen weist der Autor sogar kurz vorher hin) und auch als Client/Server Modell aufgebaut ist, können wir hierin keinen Vorteil von XenServer entdecken. Im Gegenteil: Wir pflichten dem Autor dahingehend bei, dass gerade die Punkte einfache Verwaltung, zeitsparende Wartung, zukunftssicheres Client/Server Modell und flexible API die Grundvoraussetzungen für ein Virtualisierungsprodukt sind.

Zwei Aspekte bleiben im Artikel unerwähnt:

  1. Bei Virtual Iron können Sie zu günstigen Konditionen 7x24 Support direkt vom Hersteller beziehen und müssen nicht pro Fall bzw. Anfrage teure Supportgebühren bezahlen! Alternativ bieten Ihnen die Virtual Iron Partner individuelle Support-Dienstleistungen.
  2. Der Preis: Die Virtual Iron Extended Enterprise Suite ist Stand heute bei den Anschaffungskosten deutlich günstiger als der funktional vergleichbare XenServer Enterprise. Dies gilt umso mehr wenn Sie bedenken, dass die physischen Knoten keinerlei lokalen Storage benötigen, so dass auch die Hardwarekosten niedriger sind.

Testen Sie Virtual Iron unverbindlich und lassen Sie sich von der Leistungsfähigkeit dieser Lösung überzeugen.

13.05.2008 16:53 Alter: 4 Jahre