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2/11/2012 : 9:43 am : +0100

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OneBridge Mobile Groupware

OneBridge Mobile Groupware ermöglicht die sichere und kostengünstige Übermittlung von e-Mails und PIM-Daten (Kalender, Kontakte, Notizen, Aufgaben) an mobile Mitarbeiter - unabhängig von Ort, Zeit, Gerät, Verbindung oder Groupware-Applikation. Die Unternehmenslösung erweitert Lotus Domino, Microsoft Exchange und Novell GroupWise auf mehr als 130 mobile Geräte. Auf diese Weise unterstützt OneBridge Unternehmen dabei, ihre Kommunikations- und Entscheidungsfindungs-Prozesse zu beschleunigen und Kundenanfragen schneller zu beantworten.

OneBridge Mobile Groupware
  1. Unterstützte Geräte
  2. Verbindungsmöglichkeiten
  3. Verbindungsmodus
  4. End-to-End Sicherheitskonzept
  5. OneBridge DMZ Proxy
  6. Administration
  7. OneBridge Sync Server
  8. Desktop Connector
  9. OneBridge Adapter/Listener
  10. E-Mail-Systeme
  11. Option: Erweiterung auf branchenspezifische Applikationen

Funktionalität

  • Breite Plattformunterstützung:
    • Windows Mobile (Pocket PC, Pocket PC Phone und Smartphone) 
    • Palm OS
    • Symbian
    • OMA Data Sync Clients
  • Unterstützung jeder TCP/IP-basierten Verbindung, z.B.
    • GPRS
    • UMTS
    • GSM
    • W-LAN z.B. 802.11b
    • Infrarot
    • Bluetooth
    • Dockingstation
  • On- und Offline-Kommunikation sowie automatische Übermittlung (Push) und zeitgesteuerte Synchronisation
  • Unterstützung von Microsoft Exchange, Lotus Notes/ Domino und Novell
    GroupWise
  • Unterstützung jeder Sicherheitsstrategie: End-to-End-Sicherheit (FIPS 140-2-zertifiziert)
  • Zentrale Kontrolle und Management
  • Automatische Rollouts
  • Zentrale Software-Verteilung
  • Intuitive Benutzeroberfläche
  • Proxy Server - keine Inbound Ports benötigt
  • Systemübergreifendes Service Monitoring
  • Verteilte Architektur

1 Unterstützte Geräte

OneBridge Mobile Groupware unterstützt alle mobilen Geräte mit den folgenden Betriebssystemen: Windows Mobile (Pocket PC, Pocket PC Phone Edition und Smartphone), Palm OS 3.5 und höher, Symbian 6.0 und höher, Geräte mit OMA Data Sync (ehemals SyncML) 1.0.1 und höher. Die Bandbreite umfasst derzeit mehr als 130 Geräte.

2 Verbindungsmöglichkeiten

OneBridge Mobile Groupware ermöglicht den Benutzern, überall und jederzeit die geeignetste Verbindung zu nutzen, um ihre Daten zu aktualisieren. Dabei werden die Informationen während der Übertragung komprimiert und verschlüsselt. OneBridge unterstützt alle Arten kabelgestützter und kabelloser Verbindungstechniken:

  • Desktop Connector für alle Windows-basierten PCs (Windows 95/98/2000/NT/XP/2003) sowie Citrix- Clients zur Synchronisation über serielle bzw. USB Dockingstationen.
  • Kabellose Übertragung über jede TCP/IP-fähige Verbindung, z.B. GSM, GPRS, UMTS, Bluetooth, Infrarot, W-LAN.
  • Der Administrator hat die Möglichkeit, Actions/ Triggers anzulegen, deren Ausführung in Abhängigkeit zur Verbindungsart erfolgt - so lässt sich beispielsweise neue Software nur über Dockingstation-Verbindungen übertragen und nicht über GPRS.

3 Verbindungsmodus

OneBridge unterstützt die folgenden drei Übermittlungsmethoden: Live Connect Always-On (Push), Live Connect Polling Method (geplante, automatische Synchronisation) sowie die manuelle Synchronisation.

Live Connect

Live Connect garantiert eine automatische Datenübermittlung ohne Benutzereingriff. Dabei werden zwei Arten unterschieden: Live Connect Always-On und Live Connect Polling Method. Always-On übermittelt die Daten über eine IP-basierte Push-Methode, bei der Polling Method erfolgt die Datenübermittlung in vordefiniertenZeitintervallen.

Push mit Live Connect Always-On

Mit OneBridge Mobile Groupware können Informationen automatisch an das Gerät oder den Server übermittelt werden. Da sich die Datenbestände in einem Groupware-System permanent ändern, sammelt OneBridge Mobile Groupware die Daten über eine vom Administrator konfigurierbare Zeitspanne. Der Vorteil: deutlich geringere Verbindungskosten. Darüber hinaus lässt sich die automatische Übertragung von e-Mails auf bestimmte Domänen oder Absender begrenzen.

Der Benutzer wird unmittelbar über die neuen Informationen benachrichtigt - wahlweise akustisch, per Display und/oder Vibration. OneBridge Mobile Groupware unterstützt im Push-Modus die folgenden Verbindungsmöglichkeiten:

  • PDAs mit integriertem Telefon, wie z.B. MDA III, XDA III
  • W-LAN Verbindung
  • Bluetooth-Verbindung
  • Handhelds in der Dockingstation

Das Power Management von OneBridge Mobile Groupware wurde zur Maximierung der Akku-Laufzeit konzipiert. Wenn der Akku-Status unter einen definierten Ladezustand fällt, verwendet das Gerät die energiesparende Live Connect Polling Method. Fällt der Ladezustand unter einen weiteren festgelegten Wert, kann die automatische Übertragung ganz ausgesetzt werden.

Live Connect Always-On ist eine Zwei-Wege-Kommunikation zwischen dem mobilen Gerät und dem Server. Dabei werden vom Administrator definierte Änderungen übermittelt.

Die neue Technologie unterstützt die Administratoren bei der Verwaltung und Kontrolle der Geräte: So lässt sich neue bzw. aktualisierte Software umgehend verteilen, wichtige Nachrichten können schnell übertragen und gestohlene Geräte deaktiviert werden ("Kill-Pill").

Automatische Übermittlung durch Live Connect Polling Method

In vorkonfigurierten Zeitabschnitten werden die Daten automatisch synchronisiert. Somit ist das Gerät stets auf dem aktuellsten Stand. Der Benutzer wird unmittelbar über die neu eintreffenden Nachrichten informiert. Für verschiedene Zeiträume (z.B. Wochentage, Wochenende, Arbeitszeit, Nacht) kann der Administrator zentral unterschiedliche Verbindungshäufigkeiten definieren.

Je nach Ladezustand des Gerätes lässt sich die automatische Synchronisation auch abschalten.

4 End-to-End Sicherheitskonzept

Mit den wachsenden Möglichkeiten des Datenzugriffs über unterschiedliche mobile Endgeräte steigen zugleich die Anforderungen an die Datensicherheit. OneBridge Mobile Groupware gewährleistet maximale Sicherheit über zertifizierte Standards und bietet größtmöglichen Schutz für alle Unternehmensdaten über die gesamte Verbindung hinweg. Um dies bei gleichzeitig höchster Performance sicherzustellen, bietet OneBridge Mobile Groupware eine Kombination aus Authentifizierung sowie asymmetrischer und symmetrischer Verschlüsselung. Dabei erfolgt keine Zwischenspeicherung der Daten außerhalb der persönlichen Datenspeicher.

Verschlüsselung

OneBridge Mobile Groupware integriert verschiedene Technologien, um selbst den sicherheitskritischen Bedingungen von Regierungsbehörden und Finanzinstituten zu entsprechen:

  • Der Schlüssel-Austausch beim Verbindungsaufbau erfolgt über den asymmetrischen RSA OAEP (Optimal Asymmetric Encryption Padding)-Algorithmus mit 1024 Bit Schlüssellänge. Die zu übertragenden Daten werden symmetrisch mit 128 Bit Verschlüsselungstiefe auf Basis des AES-Algorithmus verschlüsselt. Dabei wird die Performance bei maximaler Sicherheit erhalten.
  • Die verwendeten Verschlüsselungsmodule - RSA Security BSAFE Crypto-C Micro Edition - sind FIPS 140-2 Level I-konform. (Der Federal Information Processing Standard FIPS wird von der Regierungsbehörde National Institute of Standards Technology NIST vergeben.)
  • Der Administrator kann unverschlüsselte Verbindungen zum Server zulassen oder deaktivieren (Standard). Unverschlüsselte Verbindungen können beispielsweise für den Datentransfer über eine VPN-Verbindung geeignet sein und werden immer in der Log-Datei erfasst.

Authentifizierung

  • Die Unterstützung von "Extended Session" ermöglicht den Administratoren, eine authentifizierte Sitzung für eine definierte Zeit sicher aufrecht zu erhalten. Dadurch wird die Prozessdauer reduziert und die Stabilität erhöht.
  • Einmalige Passworteingabe (Single Sign-On): Bei Passwort-Änderung im Groupware-System wird das neue Passwort einmal abgefragt. Voraussetzung: Die Passwörter der zweistufigen Authentifizierung sind gleich, und der Administrator hat diese Funktion eingerichtet.
  • Für Kunden, die SecureID von RSA Security nutzen: Native Unterstützung für RSA SecureID Agent auf Palm- und Pocket PC-basierten Geräten sowie Microsoft Smartphones, Authentifizierung über ACE-Server, Hardware- und Software-basierte Tokens.
  • Verbindungsbasierte Authentifizierung: Je nach Verbindungsart - LAN oder WAN - wird die entsprechende Authentifizierungs-Methode angefordert, z.B. RSA außerhalb der Firewall, Windows NT/Active Directory innerhalb des LANs.
  • Zweistufige Benutzer-Authentifizierung über Microsoft Exchange, Windows NT, Active Directory, Lotus Domino, LDAP Radius oder Datenbank

Allgemeine Sicherheitsfunktionen

  • Keine Daten-Zwischenspeicherung (Data Staging) außerhalb der persönlichen Datenspeicher, keine Mirror-Dateien
  • IT-Administratoren können die kennwortgeschützte Einschaltsperre am mobilen Gerät durchsetzen.
  • Der Gerätezugriff kann - basierend auf Benutzeroder Geräte-ID - gesperrt werden (z.B. bei gestohlenen Geräten).
  • Kill Pill - Mit Live Connect können gestohlene Geräte deaktiviert werden.

Erweiterte Sicherheit für die mobilen Geräte

Für noch mehr Sicherheit können Unternehmen die Management- und Sicherheitslösung Afaria einsetzen. Die Komponente "Afaria Security Manager" bietet eine Reihe erweiterter Sicherheitsfunktionalitäten - darunter die Einhaltung definierter Passwort-Sicherheitsrichtlinien, eine Datenverschlüsselung auf dem Gerät und das so genannte "Data Fading": Diese Funktionalität ermöglicht es den Administratoren, gezielt Maßnahmen zu ergreifen, wenn sich ein Gerät innerhalb einer definierten Anzahl von Tagen nicht mehr am Server angemeldet hat - vom "Hard-Reset" oder "Lock-Down" des Geräts bis hin zum Löschen von Daten.

5 OneBridge DMZ Proxy

OneBridge DMZ Proxy kann innerhalb einer DMZ installiert werden. Der OneBridge Sync-Server verbindet sich für Verbindungen nach außen mit dem OneBridge Proxy- Server. Durch diese Architektur werden keine "Inbound Ports" zwischen der DMZ und dem internen Netzwerk benötigt. Der DMZ Proxy untersucht jede Verbindung, authentifiziert den Benutzer und überprüft Protokollpakete auf ihre Gültigkeit. So wird der Kommunikationsprozess erst dann zugelassen, wenn die Gültigkeit der Daten garantiert ist. Dabei unterscheidet der Proxy Server zwischen verschiedenen Abteilungen oder Unternehmensservern durch eine spezifische Unternehmens-ID. Über den Proxy-Server erfolgt keine Zwischenspeicherung der Daten.

6 Administration

Einfache Installation und schneller Einsatz

Der Konfigurationsassistent dient zur schnellen Konfiguration des Servers für die Synchronisation und Live Connect sowie zur Parametrisierung wichtiger Management-Funktionen. Auf diese Weise kann der OneBridge Mobile Groupware-Server rasch und unkompliziert an die individuelle Unternehmensumgebung angepasst werden. Der Client Deployment Wizard hilft dem IT-Administrator, bei Rollouts Zeit zu sparen und vereinfacht zugleich den Prozess für den Benutzer. Andere Software ist für die Verteilung der Clients nicht erforderlich. Für jeden Client lassen sich Standardwerte vorkonfigurieren, um den schnellen Einsatz der OneBridge Mobile Groupware Clients auf den mobilen Endgeräten zu gewährleisten. Konfigurierbar sind unter anderem die IP-Adresse oder der Servername, der Standard-Carrier, spezifische APN-Einstellungen, der öffentliche Schlüssel des Servers sowie das Standard-Profil. Die Groupware-Synchronisation über PC-basierte Synchronisationsprogramme wird aus Sicherheitsgründen automatisch deaktiviert. Darüber hinaus beinhaltet die Software einen Auto-Replikationsassistenten für Notes-Adressbücher. Die Konfigurationsdatei wird in ein ausführbares Format (exe-Datei) umgewandelt und kann z.B. per e-Mail oder auf einer SD-Karte verschickt werden. Für die Installation wird kein Desktop Tool wie Active Sync oder Hot Sync benötigt.

OneBridge Monitoring Service

OneBridge Monitoring Service überwacht alle OneBridge-Komponenten im Unternehmen. Wenn ein Problem erkannt wird, werden automatisch entsprechende Maßnahmen ergriffen. Die IT-Abteilung verfügt damit über Statusinformationen der OneBridge-Server und kann so im Vorfeld Ausfallzeiten vermeiden.

Ein Konfigurationsassistent ermöglicht die einfache Konfiguration des Monitoring-Servers. Dabei werden bestimmte Parameter definiert, z.B. Ablauf der Aktionen, Benachrichtigungen und Durchführung von End-to-End-Tests. Die Web-basierte Bedienung ermöglicht einen Multi-User-Zugriff auf den OneBridge Monitor, der sowohl detaillierte Statistiken als auch den allgemeinen Status jeder Komponente von OneBridge im Unternehmen darstellt. Um zu gewährleisten, dass das System vollständig funktioniert, werden verschiedene Monitoring Service-Prüfungen gegen jede OneBridge-Komponente durchgeführt. Wird dabei ein Problem erkannt, können automatische Korrekturen, so genannte 'Selbstheilungs-Prozesse' und/oder individuelle Aktionen durchgeführt und angezeigt werden. Durch diese Funktionen wird die Verfügbarkeit des Servers maximiert. Benutzer, die mit Administratorenrechten eingeloggt sind, können zusätzliche Aktionen durchführen ? wie z.B. das Anhalten und Neustarten einzelner OneBridge-Komponenten per Fernzugriff. Darüber hinaus bietet der OneBridge Monitoring Service Performance-Statistiken, die Informationen wie durchschnittliche Synchronisationszeiten und die aktuelle Nutzeranzahl anzeigen.

Gerätemanagement

OneBridge Mobile Groupware ermöglicht den IT-Administratoren eine zentrale Verwaltung sowohl der Geräte selbst als auch sämtlicher Daten, die auf die mobilen Geräte übertragen werden. Zudem hat die IT Kontrolle darüber, auf was die mobilen Benutzer zugreifen können. OneBridge bietet unter anderem folgende Funktionalitäten (einige davon werden unten ausführlicher beschrieben):

  • Effiziente Benutzerverwaltung
  • Software-Verteilung und Dateiübertragung
  • Backup/ Restore
  • "Kill Pill"
  • Clock Sync: Die mobilen Geräte erhalten vom Server Datum und Uhrzeit auf aktuellstem Stand
  • Passwortgeschützte Einschaltsperre
  • Liste zugelassener und gesperrter Geräte

Effiziente Benutzerverwaltung

OneBridge Mobile Groupware ermöglicht den IT-Administratoren eine zentrale Verwaltung von mobilen Daten sowie Geräten und Benutzern. Diese können gegen eine NT-Domäne, den Active-Directory Service, gegen Lotus Domino, Microsoft Exchange, LDAP oder einen Radius-Server authentifiziert werden. Dabei wird die Abbildung bestehender ebenso wie die Definition neuer Gruppen unterstützt. Der Administrator kann verschiedenen Gruppen bestimmte Applikationen, Updates, Dateien, Datenübermittlungs-Prozesse und -Rechte zuweisen. Durch die Nutzung der Groupware-eigenen Authentifizierung entfällt eine redundante Benutzerverwaltung. Jede relevante Änderung der Groupware-Rechte gilt automatisch auch für den OneBridge Mobile Groupware-Benutzer. Die Installation wird auf diese Weise vereinfacht und der Betrieb erleichtert. Zudem kann der Administrator Systemvariablen definieren, die aus dem jeweiligen Groupware-System ausgelesen werden.

Backup und Restore

OneBridge Mobile Groupware ermöglicht das Anlegen von Sicherungskopien (Backup der mobilen Geräte) und die Wiederherstellung von Inhalten (Restore). Die Häufigkeit der Backups kann entweder durch die IT-Administratoren vordefiniert werden oder den Benutzern überlassen sein. SD-Karten werden unterstützt.

Diagnose-Tools

OneBridge Mobile Groupware protokolliert den Status und die Übertragungsfehler der Endgeräte, was im Problemfall eine schnelle Diagnose ermöglicht. So kann beispielsweise ein frühzeitiges Eingreifen durch die IT-Abteilung eingeleitet werden, wenn der Speicherplatz des Handhelds zur Neige geht. Zusätzlich können Soft- und Hardware-Listen erstellt werden, die den IT-Administratoren die Inventarisierung erleichtern. Das MMC Snap-In ermöglicht ein Monitoring mit standardisierten Tools. Der IT-Administrator kann über die MMC verschiedene Informationen (auch remote) abrufen, darunter auch das Protokoll der Verbindungen und Übertragungsfehler. Neben den gerade bestehenden Verbindungen können auch sämtliche Protokolle vergangener Sitzungen angezeigt werden.

Software-Verteilung

OneBridge Mobile Groupware ermöglicht es den ITAdministratoren, einzelnen Benutzern oder Benutzergruppen Dateien zuzuordnen, die bei der nächsten Synchronisationssitzung übertragen werden. Die Programme können auf dem PDA automatisch installiert, registriert und bei Bedarf wieder gelöscht werden. Damit sind alle mobilen Geräte ohne Eingriff der Benutzer immer auf dem aktuellsten Stand.

Konfigurierbare Client-Profile

IT-Administratoren oder Benutzer können die Profile (vor-)konfigurieren. Die Gerätenutzung wird damit optimal an die gewünschte bzw. gegebene Kommunikationsinfrastruktur des Unternehmens angepasst. Die im jeweiligen Profil hinterlegten Informationen enthalten beispielsweise Benutzerdaten wie Verbindungsart, Server und Filter. Die Profile können von der IT vorgegeben werden, so dass sie sich nicht vom Benutzer ändern lassen.

Während der nächsten Synchronisation werden die geänderten Daten automatisch übertragen.

Erweitertes Gerätemanagement

Für ein erweitertes Gerätemanagement können Unternehmen die Management- und Sicherheitslösung Afaria einsetzen. Afaria unterstützt die automatisierte, elektronische Datei-Verteilung, das Management von Daten und Verzeichnissen sowie Benachrichtigungen und Managementaufgaben im Bereich "System Registry", ohne dass hierfür das Erlernen einer Programmiersprache erforderlich ist. Neben einem effizienten Datentransfer ermöglicht Afaria schrittweise Updates sowie "Checkpoint Restart" bei abgebrochener Verbindung.

Verteilte Installationen

Zur einfacheren Integration in komplexe Netze und zur besseren Skalierbarkeit unterstützt OneBridge Mobile Groupware den Einsatz und die Konfiguration von Fernkomponenten innerhalb des ganzen Unternehmens. So können beispielsweise - je nach Unternehmensumgebung - OneBridge-Adapter auf einem OneBridge-Server oder aber verteilt in der Nähe der Datenquellen installiert werden.

7 OneBridge Sync Server

OneBridge stellt eine Unternehmenslösung "hinter der Firewall" dar. Hauptkomponente ist der Sync Server, der alle Synchronisationssitzungen verwaltet. Dabei kommuniziert er mit verschiedenen OneBridge-Komponenten, die an unterschiedlichen Stellen im ganzen Unternehmen verteilt sind.

8 Desktop Connector

OneBridge Desktop Connector ermöglicht die Kommunikation zwischen dem OneBridge-Server und einem mobilen Gerät, das mit einem Netzwerk-PC verbunden ist. Da die Kommunikation über die bestehende Netzwerkverbindung des PCs läuft, können die Verbindungskosten erheblich gesenkt werden. Mit dem OneBridge Desktop Connector wird keine Synchronisations-Software wie HotSync oder ActiveSync von Drittherstellern benötigt. Darüber hinaus wird sichergestellt, dass nur autorisierte Benutzer Zugriff auf Unternehmensdaten haben. OneBridge Desktop Connector kann auch mit einem Citrix-Terminal verwendet werden.

9 OneBridge Adapter/Listener

OneBridge-Adapter bieten eine Schnittstelle zu den Unternehmenssystemen. Die Adapter können - je nach Unternehmensumgebung - als "Single Node" auf dem OneBridge-Server oder verteilt in der Nähe der Datenquellen installiert werden. Groupware Sync-Adapter sind das Bindeglied zwischen OneBridge und dem e-Mail-System des Unternehmens (Lotus Domino, Microsoft Exchange oder Novell GroupWise). Die Server-Groupware-Adapter lassen sich unter einer Vielzahl von Konfigurationen einsetzen und werden nahezu allen Anforderungen an die Skalierbarkeit gerecht. So können beispielsweise Groupware-Adapter auf einem anderen Server als OneBridge installiert werden, um den Durchsatz zu verbessern.

Der OneBridge Listener "überwacht" die Mailbox der Benutzer auf dem Groupware-Server. Wenn ein Benutzer neue e-Mails, Termine, Kontakte, etc. erhält oder diese aktualisiert werden, wird dies vom OneBridge Listener registriert. Sofern das entsprechende mobile Gerät "in Reichweite" ist, wird ein so genanntes "IP Notification Packet" vom OneBridge Sync Server gesendet.

10 E-Mail Systeme

Mit OneBridge Mobile Groupware lassen sich Groupware-Daten zwischen PDAs und Microsoft Exchange, Lotus Notes/Domino oder Novell GroupWise schnell und sicher synchronisieren. Die Benutzer können auf e-Mails, Termine, Kontakte, Aufgaben, Notizen sowie unternehmensspezifische Notes-Datenbanken zugreifen.

Messaging-Funktionalitäten

e-Mail

  • Smart Forwarding: ermöglicht den Benutzern das Weiterleiten von e-Mails und Dateianhängen, die auf dem Groupware-Server liegen, ohne diese vorher auf das mobile Gerät zu laden.
  • Attachments: Abrufen und Lesen von Dateianhängen
  • OneBridge Palm Mail Plus Client: Dieser verbesserte Palm Client verfügt über neue Schlüsselfunktionen wie die Synchronisation von Dateianhängen sowie Besprechungsanfragen und Nachverfolgungsoptionen. Dateianhänge werden mit dem mitgelieferten Docs2Go-Viewer geöffnet.
  • OneBridge Mailbox für Symbian: Der erweiterte, benutzerfreundliche Client für Symbian-Geräte ermöglicht den Benutzern die Synchronisation von Dateianhängen sowie das Antworten auf Besprechungsanfragen.
  • Status gelesen/ungelesen: Nach dem Lesen einer e-Mail auf dem PDA wird diese auch im Groupware-System als gelesen markiert. Benutzer können bei Bedarf e-Mails auch als ungelesen markieren.
  • Drag-and-Drop: ermöglicht mobilen Benutzern, Dateien und Dokumente vom Desktop-PC auf den PDA zu transferieren.
  • Angepasste Nachrichtenlänge: Der Text wird automatisch auf die definierte Nachrichtenlänge gekürzt. Die Nachricht auf dem Server bleibt im Originalzustand. Der Benutzer kann die Nachricht jederzeit vollständig downloaden.
  • Smart Text: ermöglicht den Benutzern, eine Telefonnummer oder e-Mail-Adresse innerhalb einer e-Mail direkt auszuwählen.
  • Unterstützung von Unterordnern: Die Benutzer können Unterordner wählen, die sie auf ihrem mobilen Gerät sehen wollen.
  • Unterstützung von Adobe Acrobat: Die Benutzer können auf allen Geräteplattformen Adobe Acrobat-Dateien ansehen.

Suche im Unternehmensverzeichnis

  • Einfaches Suchen von Kontaktinformationen im unternehmensweiten Adressbuch ohne Download des gesamten Verzeichnisses
  • Integration in die e-Mail- und Kontaktanwendungen von Windows Mobile 5.

Adressen

  • Globales Adressverzeichnis (GAL): Zum schnellen Auffinden wichtiger Kontakte können Unternehmensverzeichnis und persönliches Verzeichnis im Endgerät zusammengefasst werden.
  • Intelligentes Feld-Mapping: überträgt sämtliche wichtigen Telefonnummern vom Groupware-Server zum Endgerät.  

Kalender

  • Terminserien: Wiederkehrende Termine im Server werden automatisch auch im Endgerät gesetzt. Ausnahmen innerhalb komplexer Terminserien werden ebenfalls unterstützt.
  • Zeitzonen: Die Benutzer können die jeweilige Zeitzone angeben und ihre Daten aktualisieren.
  • Besprechungsanfragen: Der Benutzer kann Terminvorschläge mit dem Handheld annehmen und ablehnen.

Aufgaben und Notizen

Synchronisation, Bearbeitung und Anlegen neuer Einträge.

Unternehmensspezifische Lotus Notes-Datenbanken

Unterstützung des mobilen Zugriffs auf jede beliebige Lotus Notes-Datenbank.

11 Option: Erweiterung auf branchenspezifische Applikationen

Als Teil der flexiblen, modular konzipierten Architektur ist OneBridge Mobile Groupware sofort einsatzbereit und kann PIM-Daten sowie e-Mail-Nachrichten übermitteln bzw. Geräte verwalten. Zur weiteren Anpassung an den Wandel der Informationstechnologie und an neue Benutzerbedürfnisse kann die Lösung jederzeit ergänzt werden:

Mit der OneBridge Mobile Platform können IT-Abteilung und Entwickler jedes Unternehmenssystem wie SAP, Siebel, etc. für den mobilen Einsatz erweitern.