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9/5/2010 : 6:18 am : +0200

Service

ACD
abbreviation of:Automatic Call Distribution

Die ACD Komponente einer Telefonanlage hat die Aufgabe, alle eingehenden Anrufe gleichmäßig auf die verfügbaren Agenten aufzuteilen. Im Regelfall wird die Verteilung nach dem FIFO- ("first in first out") und dem "longest idle"-Prinzip vorgenommen. Das bedeutet, dass der ankommende Anruf, der als erster in der Telekommunikationsanlage registriert wurde, an denjenigen Mitarbeiter weitergeleitet wird, dessen letztes Gespräch am längsten zurückliegt. Es ist jedoch auch möglich andere Verteilungsregeln festzulegen (z. B. Unterscheidung nach unterschiedlicher Priorität der Anrufer, Verteilung bestimmter Rufnummern an bestimmte Mitarbeitergruppen, etc.). Wenn kein Agent freisteht, um einen ankommenden Anruf entgegenzunehmen, leitet die ACD den Anrufer automatisch an eine Warteschlange weiter ? hier wird er von einer aufgezeichneten Stimme darum gebeten, solange zu warten, bis ein Mitarbeiter frei geworden ist, der seinen Anruf entgegennehmen kann.

BGP
abbreviation of:Border Gateway Protocol

Das Border Gateway Protocol (englisch, zu deutsch etwa Grenzknotenprotokoll) beschreibt, wie Router untereinander die  Verfügbarkeit von Verbindungswegen zwischen den Netzen autonomer Systeme (?AS?-e) propagieren.

Weiterführende Links:

  • BGP auf Wikipedia
BRI
abbreviation of:Basic Rate Interface

Der Basisanschluss ist der Standard-Anschluss an das ISDN. Übliche Abkürzungen für den Basisanschluss sind: BA, BAs und BRI (engl. basic rate interface).

Ein Basisanschluss bietet zwei Nutzkanäle (B-Kanäle, von engl. bearer) mit je 64 kbit/s und einen Signalisierungskanal (D-Kanal, von engl. data) mit 16 kbit/s. Die Nettobandbreite beträgt: 2 × 64 kbit/s + 16 kbit/s = 144 kbit/s (siehe hierzu vgl. Primärmultiplexanschluss mit 30 B-Kanälen).

BSI
acronym of:Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
DMS
abbreviation of:Dokumenten Management System

Dokumenten Management Systeme helfen Ihnen, Ihre Dokumente strukturiert abzulegen. Normalerweise werden in einem DMS möglichst alle Dokumente des Unternehmens erfasst (Scannen der Eingangsdokumente, elektronische Kopien der Ausgangsdokumente), mit Schlagworten versehen und in einer zentralen Datenbank indiziert. DMS Systeme werden häufig in den Workflow einer Firma eingebunden, so dass auch im DMS erkennbar ist, ob beispielsweise eine Eingangsrechnung schon gebucht bzw. schon gezahlt wurde usw. Seceidos hat mit dem Office Manager eine leistungsstarke und dabei kostengünstige Lösung für Sie im Portfolio!

EDGE
abbreviation of:Enhanced Data Rates for GSM Evolution

Enhanced Data Rates for GSM Evolution (EDGE) bezeichnet eine Technik zur Erhöhung der Datenrate in GSM-Mobilfunknetzen durch Einführung eines zusätzlichen Modulationsverfahrens. Mit EDGE werden GPRS zu E-GPRS (Enhanced GPRS) und HSCSD zu ECSD (Enhanced Circuit Switched Data) erweitert. Die Steigerung der Datenrate auf bis zu 48 kbit/s pro Kanal/Nutzer (und in Summe auf bis zu 384 kbit/s bei 8 Kanälen - im Vergleich GPRS: 171,2 kbit/s) erreicht man durch einen Wechsel hin zu einem effizienteren Modulationsverfahren (8-PSK anstatt GMSK wie bei GSM). Dieser Wechsel geschieht selektiv nur auf den Kanälen, die von EDGE-fähigen Geräten belegt werden. Dadurch ist eine gleichzeitige störungsfreie Nutzung von GSM/GPRS- und EDGE-fähigen Endgeräten in derselben Funkzelle möglich.

ENUM
abbreviation of:Telephone Number Mapping

ENUM steht für "tElephone NUmber Mapping" und ist eine Anwendung des Domain Name Systems zur Übersetzung von Telefonnummern in Internet-Adressen. ENUM wird im RFC 3761 definiert. Der Bedarf für eine solche Lösung erwuchs aus der Verfügbarkeit von VoIP-Diensten und dem Bedarf des Anwenders, sowohl im Internet als auch im klassischen Telefonnetz unter der selben Nummer erreichbar zu sein.

GPRS
abbreviation of:General Packet Radio Service

Es handelt sich um eine Erweiterung des GSM-Mobilfunk-Standards um paketorientierte Datenübertragung, welche auch als 2,5G (zwei komma fünfte Generation) bezeichnet wird. Diese Namensgebung geschieht in Anlehnung an UMTS (3G).

Im Gegensatz zum leitungsvermittelten (circuit switched) Datendienst HSCSD ist GPRS paketorientiert. Das heißt, die Daten werden beim Sender in einzelne Pakete umgewandelt, als solche übertragen und beim Empfänger wieder zusammengesetzt. Die GPRS-Technik ermöglicht bei der Bündelung aller acht GSM-Zeitschlitze eines Kanals theoretisch eine Datenübertragungsrate von 171,2 kbit/s. Im praktischen Betrieb ist die Anzahl der parallel nutzbaren Zeitschlitze jedoch durch die Fähigkeit der Mobilstation (multislot capability) und der Netze begrenzt. Am Markt befinden sich (Stand 2004) Geräte mit maximal vier Zeitschlitzen im Downlink und maximal zwei Zeitschlitzen im Uplink (jedoch nicht gleichzeitig). Die damit erreichbare Datenübertragungsrate beträgt ? abhängig vom verwendeten Coding Scheme und der von der Netzauslastung abhängigen Anzahl der zugeteilten Zeitschlitze ? bis zu 55,6 kbit/s.

H.323
definition:H.323 ist ein Protokoll der H.32X-Serie, die auch die Kommunikation über öffentliche Telefonnetze und ISDN enthält.

Eine Stärke von H.323 war die relativ frühe Verfügbarkeit als eine Menge an Standards, die nicht nur das grundlegende Rufmodell, sondern zusätzlich auch die Leistungsmerkmale definieren, welche benötigt werden, um den Erwartungen für Geschäftskommunikation gerecht zu werden. H.323 war der erste IP-Telefonie-Standard, der den IETF-Standard RTP adaptiert hat, um Audio und Video über IP-Netzwerke zu transportieren.

Weitere Standards für IP-Telefonie sind das weit verbreitete SIP, Skype und IAX.

HSCSD
abbreviation of:High Speed Circuit Switched Data

High Speed Circuit Switched Data (HSCSD), deutsch etwa schnelle leitungsvermittelte Datenübertragung, ist eine Erweiterung des GSM-Mobilfunk-Standards um schnellere Datenübertragung zu erreichen. Durch Bündelung mehrerer Datenkanäle können theoretisch Datenübertragungsraten bis etwa 115,2 kbit/s (= 8 * 14,4 kbit/s) erreicht werden.

IAX
abbreviation of:Inter Asterisk Exchange

InterAsterisk eXchange (Abk. IAX) ist ein Protokoll, welches von der OpenSource-Telefonanlage Asterisk benutzt wird. Es dient dabei sowohl zur Verbindung zwischen einzelnen Asterisk-Servern als auch zur Kommunikation zu Endgeräten, mit denen somit Voice-over-IP-Gespräche möglich sind.

Weitere Standards für IP-Telefonie sind das weit verbreitete SIP, H.323 und Skype.

IAX/IAX2 bietet im Gegensatz zu den einigen der anderen VoIP-Protokolle Vorteile bei der IP-Telefonie, da das verwendete Protokoll weniger kompliziert ist. Im Detail: Für den Signalisierungprozess und für die Übertragung des Audiostream wird nur ein Port benötigt, welcher von seiten des Clients offengehalten wird. Somit ergeben sich durch die Nutzung des IAX-Protokolls in der Regel keine NAT- bzw. Firewall-Probleme, wie sie bei der Verwendung des SIP oder H.323 vorkommen.

ICA
abbreviation of:Independent Computing Architecture

Independent Computing Architecture (ICA) ist ein Protokoll für ein Terminalserver/Application Service Providing System, das von Citrix Systems entwickelt wurde. Das Protokoll legt eine Spezifikation fest um Daten zwischen Server und Clients zu übertragen, ist aber an keine bestimmte Plattform gebunden. Zu den ICA-konformen Anwendungsprodukten gehören unter anderem die Citrix Presentation Server-Produkte. Diese ermöglichen es, gewöhnliche Windows-Programme auf einem geeigneten Windows-Server (oder, ungebräuchlicher: Unix-Derivat-Programme auf einem geeigneten [z.B. Solaris] Unix-Derivat-Server) laufen zu lassen, und mit jedem unterstützten Client auf diese Anwendungen zuzugreifen. Die Client-Plattform braucht nicht unter Windows zu laufen, es gibt Clients beispielsweise für Macintosh und Unix. ICA ist in groben Zügen ähnlich zu Window-Servern wie X-Window, hat aber ein breiteres Anwendungsspektrum: es sorgt auch für die Rückübertragung von Benutzer-Eingaben und (eingeschränkt, z.B.: Zugriff auf lokale Laufwerke, Spracheingabe per Mikrofon, ...) Endgeräte-Ausgaben vom Client zum Server, und eine Vielzahl von Mitteln für den Server, um audiovisuelle Ausgaben von der laufenden Anwendung zum Client zu übertragen. Eine der wesentlichen Herausforderungen für eine derartige Architektur ist die Performance. Eine graphikintensive Anwendung (was bei den Meisten über ein GUI präsentierten Anwendungen der Fall ist), die über eine langsame Netzwerkverbindung zur Verfügung gestellt wird, stellt hohe Ansprüche an Kompression und Optimierung, damit die Anwendung für den Client benutzbar ist. (Da der Client keine Windows-Plattform zu sein braucht, muss er nicht die Windows-GUI-Routinen lokal verfügbar haben (im Metaframe for Unix-Fall braucht der Windows-Client keine passenden Unix-Derivats-GUI-Routinen lokal verfügbar haben); der Server muss in diesem Fall die Bitmap-Daten über die Netzwerkverbindung übertragen.)

IDP
abbreviation of:Intrusion Detection and Prevention

IDP ähnelt Intrusion Detection Systems. Im Gegensatz zu IDS versprechen IDP Lösungen jedoch, unberechtigte Zugriffe nicht nur zu entdecken sondern sie auch aktiv zu verhindern.

IDS
abbreviation of:Intrusion Detection System

Ein Intrusion Detection System ist eine System (Hardware und/oder Software) zur Erkennung von Angriffen auf ein Computersystem oder Computernetz. Der Begriff bezieht sich meist auf Systeme, die mit dem Internet verbunden sind. Richtig eingesetzt, ergänzen sich eine Firewall und ein IDS und erhöhen so die Sicherheit von Netzwerken.
Weiterführende Links:

  • IDS auf Wikipedia

IPSec
abbreviation of:Internet Protocol Security

IPsec (Kurzform für Internet Protocol Security) wurde 1998 entwickelt, um die Schwächen des Internetprotokolls (IP) zu beheben. Es stellt eine Sicherheitsarchitektur für die Kommunikation über IP-Netzwerke zur Verfügung. IPsec soll die Schutzziele Vertraulichkeit, Authentizität und Integrität gewährleisten. Daneben soll es vor so genannten Replay-Angriffen bzw. einer Replay-Attacke schützen ? das heißt, ein Angreifer kann nicht durch Abspielen eines vorher mitgeschnittenen Dialogs die Gegenstelle zu einer wiederholten Aktion verleiten.

Der RFC 2401 bildet das Hauptdokument zu IPsec, er beschreibt die Architektur von IPsec. Von dort aus werden die unten genannten RFCs referenziert. Wesentliche Inhalte von IPsec sind die Protokolle Authentication Header (AH) und Encapsulated Security Payload (ESP) sowie Internet Key Exchange (IKE) zum Austausch der Schlüssel.

Im Gegensatz zu anderen Verschlüsselungsprotokollen wie etwa SSH arbeitet IPsec auf der Vermittlungsschicht (Schicht 3) des OSI-Referenzmodells.

IVR
abbreviation of:Interactive Voice Response

Die rudimentäre Form eines Voice Portals wird auch IVR (Interactive Voice Response, auch: Einzelworterkennung) genannt. IVR ist eine simple Sprachnavigation bei Telefonanlagen. Beispiel: "Um ein Produkt bei uns zu kaufen sagen Sie jetzt bitte 'Verkauf', haben Sie Probleme mit einem Produkt sagen Sie bitte jetzt 'Service', ..."

Keylogger
definition:Tastaturrekorder

Ein Keylogger (dt. Tastaturrekorder) ist eine Hard- oder Software, die dazu verwendet wird, die Eingaben des Benutzers an einem Computer mitzuprotokollieren und dadurch zu überwachen oder zu rekonstruieren. Keylogger werden beispielsweise von Crackern verwendet, um an vertrauliche Daten ? etwa Kennworte oder PIN ? zu gelangen. Ein Keylogger kann dazu sämtliche Eingaben aufzeichnen oder gezielt auf Schlüsselwörter wie z. B. "Password" warten und dann erst aufzeichnen, um Speicherplatz zu sparen.

LCR
abbreviation of:Least Cost Routing

Der Begriff Tarifmanager oder englisch Least Cost Router (LCR) bezeichnet in der Telekommunikation eine Vorrichtung, die in Call-by-Call-Netzen eine automatische Auswahl des preiswertesten Telefonanbieters durchführt. Der Sinn eines LCR besteht darin, das manuelle Vergleichen von Gebührentabellen zu automatisieren.

MMS
abbreviation of:Multimedia Messaging Service

Der Multimedia Messaging Service (MMS) ist als Weiterentwicklung von SMS (Short Message Service) und EMS anzusehen und bietet die Möglichkeit, mit einem Mobiltelefon multimediale Nachrichten an andere mobile Endgeräte oder an normale E-Mail-Adressen zu schicken. Als MMS-Postkarte kann seit 2003 auch ein gedrucktes Endprodukt über die Briefpost versendet werden. MMS wird von 3GPP und OMA standardisiert.

MPLS
abbreviation of:Multiprotocol Label Switching

Beim Multiprotocol Label Switching (MPLS) handelt es sich um eine Implementation des Label Switching. zu Beginn der Datenübertragung wird ein fester Verbindungsweg eingerichtet. Router auf diesem Weg müssen weiterzuleitende Datenpakete nicht mehr auf ihren Empfänger untersuchen, sondern geben diese ohne weitere Bearbeitung entsprechend des zuvor geschalteten Weges weiter. Zur Auswahl einer Verbindung/eines Weges dienen spezielle Markierungen in den Paketen, die namensgebenden "Label". MPLS schafft daher eine Konvergenz der verbindungsorientierten Forwarding-Technik und den paketbasierten Internet-Routing-Protokollen. Dabei arbeitet MPLS unterhalb des IP-Layers, wo es Datenübertragungsdienste sowohl für leitungs-basierte als auch für paket-basierte Anwendungen leisten soll. Hierdurch wird die Möglichkeit gegeben, vielfältige Arten von Daten ? wie Telefonverkehr oder IP-Pakete ? zu übertragen.

Während MPLS auf den hohen Verwaltungsaufwand der Cell-Switching und Signaling-Protokolle von ATM verzichtet, bietet es trotzdem die Vorteile des aus der ATM-Welt bereits bekannten Traffic Engineering und Quality of Service (QoS). MPLS vereint somit die Vorteile zahlreicher Produkte und Technologien wie Frame Relay oder ATM und eignet sich ideal für den Einsatz in großen Carrier-Backbone-Netzen.
Weiterführende Links:

  • MPLS auf Wikipedia
MTA
abbreviation of:Mail Transfer Agent

Ein Mail Transfer Agent ist für den Empfang und das Versenden von E-Mails mittels des Simple Mail Transfer Protocols (SMTP) zuständig. Beispiele für MTAs: sendmail, exim, postfix, qmail

OSPF
abbreviation of:Open Shortest Path First

OSPF ist ein Verfahren aus der EDV-Netzwerktechnik. Es bezeichnet ein von der IETF entwickeltes Link-State Routing Protokoll.  OSPF ist ein dynamisches Routing-Protokoll innerhalb eines autonomen Systems. Es hat das Routing Information Protocol (RIP) als Standard des Interior Gateway Protocol (IGP) abgelöst, insbesondere bei großen Netzen. OSPF verwendet die Kosten eines Pfades als Metrik und kann bei gleichen Kosten lastverteilt arbeiten. Kosten werden bei OSPF standardmäßig aus der verfügbaren Bandbreite berechnet. Mit OSPF lässt sich dynamisches Routing in einem Netzwerk etablieren. Statt auf allen Routern statische Routen zu pflegen, regeln sich die Routingtabellen weitestgehend automatisch. Hierüber lässt sich sowohl Ausfallsicherheit als auch eine deutlich einfachere Pflege des Netzwerkes erreichen.

Weiterführende Links:

  • OSPF auf Wikipedia
  • RFC 1247
  • RFC 2328 OSPF Version 2
  • RFC 2740 OSPF Version 3
OTP
abbreviation of:One Time Password

Einmalpasswörter werden in der Regel für die sichere Authentifikation verwendet. Sobald ein solches Passwort verwendet wurde, ist es für zukünftige Authentifikationen ungültig geworden. Das Verfahren ähnelt TAN Listen von Banken. Zur Generierung von Einmalpasswörtern werden in der Regel kleine Hardware-Tokens eingesetzt, die auf Knopfdruck ein neues Passwort generieren.

Phishing
definition:Methode von Trickbetrug im Internet mittels gefälschten E-Mails und Webseiten

Phishing (engl. fishing = abfischen, die ursprünglich beim Kofferwort phreaking aufgetretene Abwandlung von f zu ph wird hier wegen der Konnotation der Hinterhältigkeit und betrügerischen Trickserei verwendet) ist eine Form des Trickbetrugs im Internet. Dabei wird per E-Mail versucht, den Empfänger irrezuführen und zur Herausgabe von Zugangsdaten und Passwörtern zu bewegen. Dies bezieht sich in den meisten Fällen auf Online-Banking und andere Bezahlsysteme.

PRI
abbreviation of:Primary Rate Interface

Der Primärmultiplexanschluss (PMxAs), englisch Primary Rate Interface (PRI), ist eine Schnittstellendefinition im ISDN, die im Wesentlichen von Unternehmen zum Anschluss von Telefonanlagen an das ISDN verwendet wird. Eine andere Anschlussart im ISDN ist der Basisanschluss. Andere Bezeichnungen für den Primärmultiplexanschluss sind PMx-Anschluss und S2M-Anschluss. Übliche Abkürzungen sind PMx, PMxA, PMxAs, PRI, E1 (in Europa), T1 (in den USA) und S2M.

Ein Primärmultiplexanschluss bietet in Europa 30 bidirektionale Nutzkanäle (B-Kanäle) mit je 64, in Nordamerika 23 bidirektionale Nutzkanäle mit je 56 ("Bit Robbing") kbit/s + 1 Signalisierungskanal (D-Kanal) mit 64 kbit/s + 1 Synchronisationskanal mit 64 kbit/s = 2048 kbit/s Bruttobandbreite. Mehrere der 64 kbit/s - Kanäle können zusammengelegt werden, um eine höhere Übertragungsrate (bis 1920 kbit/s) zu erreichen. Diese werden H-Kanäle genannt.

Ein Nutzkanal wird als B-Kanal (von engl. Bearer) bezeichnet. Vom Verständnis entspricht ein Nutzkanal einem Kommunikationskanal, er wird beispielsweise für eine Telefon-Gesprächsverbindung verwendet.

S0
abbreviation of:Basisanschluss

siehe BRI

S2M
abbreviation of:Primärmultiplexanschluss

siehe PRI

SIP
abbreviation of:Session Initiation Protocol

Das Session Initiation Protocol (SIP) ist ein Netzprotokoll zum Aufbai einer Kommunikationssitzung zwischen zwei oder mehr Teilnehmern. In der IP-Telefonie ist das SIP ein häufig angewandtes Protokoll. Im Gegensatz zu H.323, das von der ITU-T stammt, wurde SIP mit Blick auf das Internet von der IETF entwickelt und orientiert sich an der Architektur gängiger Internet-Anwendungen. Dabei wurde von Beginn an auf leichte Implementierbarkeit, Skalierbarkeit, Erweiterbarkeit und Flexibilität geachtet.

SIP kann benutzt werden, um beliebige Sessions mit einem oder mehreren Teilnehmern zu verwalten. Dabei ist es nicht auf Internet-Telefonie beschränkt, sondern Sessions können beliebige Multimediaströme, Konferenzen, Computerspiele usw. sein.

Weiterführende Links:

  • SIP auf Wikipedia
SMS
abbreviation of:Short Message Service

Short Message Service (engl. für "Kurznachrichtendienst", Abk. SMS) ist ein Telekommunikationsdienst zur Übertragung von Textnachrichten, der zuerst für den GSM-Mobilfunk entwickelt wurde und nun auch im Festnetz verfügbar ist.

SMTP
abbreviation of:Simple Mail Transfer Protocol

Das Simple Mail Transfer Protocol (zu deutsch etwa Einfaches E-Mail-Übertragungsverfahren) ist ein Protokoll der Internetprotokollfamilie, das zum Austausch von E-Mails in Computernetzen dient. Es wird dabei vorrangig zum Einspeisen und zum Weiterleiten von E-Mails verwendet. Zum Abholen von Nachrichten kommen andere, spezialisierte Protokolle wie POP3 oder IMAP zum Einsatz. SMTP-Server nehmen traditionell Verbindungen auf Port 25 entgegen, neuere Server auch auf Port 587.

Two-Factor-Authentication
definition:Zwei Faktoren Authentifikation

Bei einer Two-Factor-Authentication werden mindestens zwei unterschiedliche Faktoren für eine erfolgreiche Authentifikation benötigt. Im Falle von Security Tokens (z.B. von Kobil, RSA, Safeword etc.) sind dies z.B. ein kleines Gerät, welches nur einmal gültige Passwörter generiert und eine PIN. Der eine Faktor ist die Hardware, welche die Codes generiert. Ohne den Besitz der Hardware kann man sich nicht einloggen. Der zweite Faktor ist das Wissen der korrekten PIN Nummer. Nur wenn beide Faktoren vorhanden sind, kann sich der Benutzer erfolgreich authentifizieren.

UMTS
abbreviation of:Universal Mobile Telecommunications System

Universal Mobile Telecommunications System, besser bekannt unter der Abkürzung UMTS, steht für den Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G), mit dem deutlich höhere Datenübertragungsraten als mit dem GSM-Standard möglich sind. Die rasche Datenübertragung und die Unabhängigkeit durch Mobilität sind die Eckpfeiler der dritten Generation. Die konkreten Vorteile liegen in den gänzlich neuen Anwendungsmöglichkeiten.

VPN
abbreviation of:Virtual Private Network

Ein Virtual Private Network (VPN) (dt.: Virtuelles Privates Netz) ist ein Computernetz, das zum Transport privater Daten ein öffentliches Netz (zum Beispiel das Internet) nutzt. Es ermöglicht somit eine sichere Übertragung über ein unsicheres Netzwerk. Teilnehmer eines VPN können Daten wie in einem internen LAN austauschen. Die einzelnen Teilnehmer selbst müssen hierzu nicht direkt verbunden sein. Die Verbindung über das öffentliche Netz wird üblicherweise verschlüsselt. Der Begriff ?Private? impliziert jedoch nicht, wie vielfach angenommen, dass es sich um eine verschlüsselte Übertragung handelt. Eine Verbindung der Netze wird über einen Tunnel zwischen VPN-Client und VPN-Server (Concentrator) ermöglicht. Meist wird der Tunnel dabei gesichert, aber auch ein ungesicherter Klartexttunnel ist ein VPN.